Dürfen wir – gerade vor dem Hintergrund der Erfahrung des von zwei Weltkriegen geprägten 20. Jahrhunderts und der hoch brisanten, neuen Kriegs- und Krisenherde im Nahen und Mittlern Osten oder der Ukraine – überhaupt auf einen Großen Frieden hoffen?
Der Philosoph Harald Seubert hat sehr deutlich darauf hingewiesen, dass es sich beim Großen Frieden keineswegs um eine „Luxusdimension“ handelt, sondern vielmehr um den „Gipfel der Betrachtung (‚apex theoriae’), von dem aus man die Landschaft von Krieg und Frieden (erst) sachgemäß betrachten kann“ (vgl. http://krieg-und-frieden.org/wp-content/uploads/2014/09/Seubert26-7-2014.pdf S. 13, sowie https://www.youtube.com/watch?v=RSmsZT_b4lE ). Die realitätsbewusste Hinwendung zum Großen Frieden ist nicht Luxus, sondern die Lösung! Denn diese Große Friedensvision, die gerade für eine sich globalisierende und sukzessive einende Menschheit im 21. Jahrhundert von entscheidender Bedeutung ist, sieht nicht nur die vernünftigsten friedenspolitischen Perspektiven im Außen, sondern erkennt und entfaltet auch das große Friedenspotenzial in der Seele des Menschen.
Diesem Großen Frieden – im Innen und Außen – wollen wir uns im nächsten Symposion vom 1. – 4. Mai 2015 im Schloß Auerstedt zuwenden und dabei noch ein besonderes Augenmerk auf die so wichtige Beziehung zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen legen.
Alle denen diese große Friedensperspektive am Herzen liegt, sind nach Auerstedt eingeladen. Es besteht auch noch die Möglichkeit im Rahmen der Workshops am Samstag und Sonntag Nachmittag jeweils von 14 – 15.30 Uhr (siehe Programm unter: httpswww.der-grosse-frieden.org/programm-2015/ ) weitere Initiativen und deren Friedensarbeit vorzustellen.
Anfragen hierzu unter: info@krieg-und-frieden.org
Zur Vertiefung noch ein Literaturhinweis zum Thema:
Harald Seubert: Krieg und Frieden – und darüber hinaus, München 2014
http://www.AndreasMascha.de/Verlag/Auf-dem-Weg-zum-Grossen-Frieden.html